Die positive Wirkung von Haustieren für ältere Menschen

Die positive Wirkung von Haustieren für ältere Menschen

Stellen Sie sich folgende Situation vor. Sie sind 85 Jahre alt, können schlecht gehen, Ihre Kondition ist auch nicht mehr wie sie war. Trotzdem haben Sie einen Hund oder eine Katze womit Sie Freud und Leid teilen. Es wird immer schwieriger, dem Haustier die Pflege und Aufmerksamkeit zu schenken, die es braucht. An Abschied nehmen von ihrem Haustier möchten Sie noch lange nicht denken. Vor allem, wenn das Tier das einzige lebendige Wesen ist, das Sie haben. Ein Glück, dass es bereits viele Alternativen gibt, damit ältere Menschen nicht ohne ihr Haustier zu leben brauchen. Ich muss nicht daran denken, von meiner Katze geschieden werden zu müssen, weil ich ins Altersheim gehe. Ich würde mich noch trauriger fühlen als ich bereits war. Haustiere haben eine positive Wirkung auf das geistige, seelische und körperliche Wohlbefinden älterer Menschen. Deshalb ist es wichtig, dass ältere Menschen den Kontakt mit Haustieren aufrechterhalten.

Tiere und ältere Menschen: eine gute Idee

Untersuchungen haben ergeben, dass Haustiere einen positiven Einfluss auf das Wohlbefinden älterer Menschen haben. Eine Untersuchung der Stiftung ZorgDier zeigt, dass der Kontakt mit Tieren den älteren Menschen mehr Spaß am Leben bereitet. Auch führt der Kontakt mit Tieren dazu, dass ältere Menschen mehr bewegen, eine größere Ausdauer entwickeln, mehr Selbstvertrauen haben, motivierter sind etwas zu unternehmen und sich besser konzentrieren können. Der Kontakt mit Tieren hat eine fast therapeutische Wirkung, denn er erhöht die Lebensqualität der Menschen mit einer körperlichen oder psychischen Krankheit oder Behinderung. Grund genug, zusammen mit Ihrem Tier alt zu werden. Wenn ältere Menschen in ein Alters- oder Pflegeheim umziehen müssen, dann bedeutet das oft, dass Sie von ihrem Haustier Abschied nehmen müssen. Zum Glück gibt es inzwischen viele Pflegeheime, die Haustiere zulassen. Auch gibt es hinreichend Alternative, wodurch ältere Menschen Kontakte mit Tieren haben können. So gibt es zum Beispiel Menschen die ehrenamtlich einmal in der Woche mit ihrem Haustier zum Alters- oder Pflegeheim gehen und dort die älteren Menschen besuchen. Dieser wöchentliche Besuch hat eine positive Wirkung auf die psychische Gesundheit der Bewohner.

Häusliche Pflege für Haustiere

Für ältere Menschen die noch zu Hause wohnen, die ihr Haustier aber nicht vollständig pflegen können oder wollen, gibt es viele Möglichkeiten. Wenn man älter ist, ist es nicht leicht, das Katzenklo sauber zu machen oder öfters am Tag mit dem Hund raus zu gehen. Es gibt besondere häusliche Pflege, die diese Aufgaben von älteren Menschen übernehmen können. Dadurch können die Haustiere bei ihrem Herrchen bleiben. Auf der Website http://www.hulpbijhuisdieren.nl/ gibt es für ältere Menschen die Möglichkeit, um Unterstützung zu bitten bei der Pflege ihres Haustieres. Die häusliche Pflege macht für Mensch und Tier einen großen Unterschied. Wie diese gibt es noch zahlreiche ehrenamtliche Initiativen. So gibt es die Stiftung OOPOEH (Opas und Omas passen auf ihr Haustier auf), wo Menschen ab 55 sich selber als Kamerad eines Haustieres anbieten können. Durch diese Initiative wird älteren Menschen mehr Gesellschaft geleistet, sie bekommen mehr Bewegung, die Herrchen bekommen einen guten Betreuer, und die Haustiere bekommen die Aufmerksamkeit und Pflege die sie brauchen. Hört sich doch gut an, oder?


Kennen Sie eine ältere Person die Tiere gerne hat? Gehen Sie mal mit ihrem Haustier bei Ihr vorbei. Vielleicht können Sie etwas für sie tun.

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