Modetrends für Männer im 20. Jahrhundert

Modetrends für Männer im 20. Jahrhundert

Über Modetrends für Frauen kann man öfters lesen. Sehr schön, aber wie steht es eigentlich mit den Herren? In diesem Blog schauen wir auf die wichtigsten Kleidungstrends des vorigen Jahrhunderts für Männer zurück.

Über Modetrends für Frauen kann man öfters lesen. Sehr schön. Aber wie steht es eigentlich mit den Herren? In diesem Blog schauen wir auf die wichtigsten Kleidungstrends des vorigen Jahrhunderts für Männer zurück.

 

Am Anfang des 20. Jahrhunderts

Die Herrenmode am Anfang des 20. Jahrhunderts lässt einen an Abraham Lincoln denken, mit seinem Zylinder, dem langen Mäntel bis auf die Knie und mit Accessoires wie einem Spazierstock. Auch die Taschenuhr war ein sehr beliebtes Attribut für Männer, die sich das leisten konnten. Die Herren trugen vorzugsweise einen dreiteiligen Herrenanzug.

 

Zwischen 1920 und 1930

Dann auf einmal bestimmten Farben die Modetrends. Ein Trendsetter in Europa war der Prinz von Wales. Seine Fotos erschienen bei Anzeigen in Illustrierten und Zeitungen, sodass der Modetrend vom einfachen Mann übernommen wurde. Mit ihrer Kleidung zeigten Menschen, zu welcher sozialen Schicht sie gehörten. Hemden und Socken waren farbenreich.

 

Männer in den dreißiger Jahren

In den dreißiger Jahren wurde die Kleidung für Männer wieder dunkler und sachlicher. Der hohe Zylinder jedoch verschwand in den Schrank und der Fedora (Filzhut) wurde populär. Auch wurde immer mehr Leinen getragen. Denken Sie dabei an Jacketts und Hosen mit breiten Beinen.

 

Elvis Presley

Rock 'n Roll in den Fünfzigern

Nach den knappen Zeiten in und nach dem Zweiten Weltkrieg wurde es in den fünfziger Jahren wieder möglich, sich attraktiv zu kleiden. Junge Männer und Frauen wollten andere Kleidung als ihre Eltern und bevorzugten den Rock-'n-Roll-Trend. Für Männer bedeutete das stramme, umgekrempelte Hosen, dünne Krawatten und stramme Jacken aus Leder. Die dazu gehörende Haarmode war selbstverständlich die Schmalztolle. Denken Sie auch sofort an Grease?

 

Flower Power und langes Haar

Die Sechziger waren die Zeit der Farben, der Jeans und der Hosen die noch strammer waren als vorher. Die Beatles waren sehr beliebt, also ließ auch der einfache Mann sein Haar wachsen. Außerdem waren die sechziger Jahre selbstverständlich die Hippie-Ära schlechthin. Farbenreiche Batik-Hemden, seidene Schals und Hosen mit breiten Beinen waren völlig normal. Am Ende der sechziger Jahren wurde die Kleidung für Männer immer weiblicher.

 

Samt und Plateausohlen

Das Ende der sechziger Jahren war ein Vorläufer für die farbenreichste Zeit der Männermode: die Siebzigern. Samt-Shirts mit V-Kragen, Plateausohlen, Stiefel mit Absätzen, Hosenanzüge und Trainingsanzüge in grellen Farben: alles gab es. Auch langes Haar, Ketten und runde Brillen wie die John Lennon eine trug waren beliebt. Mitten der siebziger Jahre wurde Punk Mode. Der Hahnenkamm, Ohrringe und gerissene Kleidung bestimmten das Straßenbild.

 

Die achtziger Jahre: von langweilig bis Neon

Die Achtzigern waren ein wenig langweilig. Hemden, Pullover, Jacketts: vieles lässt sich nicht darüber erzählen. Die Passform ist vor allem noch ziemlich weit. Was die Farben angeht, sind die Erdtöne beliebt. Bestimmt haben Sie noch Fotos von Ihnen selber oder von Verwandten mit Trainingsanzügen in grellen, glänzenden Farben. Mitte der Achtzigern bestimmten Neonfarben das Straßenbild. Auch Schnurrbart und Brusthaare wurden stolz gezeigt. Denken Sie dabei an Freddy Mercury.

 

Die Neunziger Jahre: Boybands und Beckham

Die Neunzigern schienen aus zwei Welten zu bestehen. Einerseits gab es die Altos: Liebhaber von Bands wie Nirvana mit ihren dunklen Bandshirts und Latschen. Andererseits gab es Boybands wie die Backstreet Boys. Ihre Kleidung war oversized und farbenreich. Als Junge hatte man seine Haare blondiert und selbstverständlich einen Kochtopschnitt, genau wie der Herzensbrecher Nick Carter. Auch David Beckham war Ende der neunziger Jahre eine Stilikone, mit Ohrringen mit Diamanten, geflochtenem Haar, Röcken und Nagellack. Damit haben wie das ruhmreiche Ende der Mode zwischen 1900 und 2000 erreicht.

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