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Mit dem Echinopsis Scopulicola Steckling (25 – 29 cm) holst du dir einen seltenen und faszinierenden Kaktus in deine ethnobotanische Sammlung. Dieser Ableger ist ideal für Pflanzenfreunde mit grünem Daumen, die ihren psychedelischen Garten erweitern oder den Kaktus selbst bewurzeln möchten. Diese spezielle Art teilt ihre besonderen Eigenschaften mit dem bekannten San Pedro, zeichnet sich aber durch ein nahezu dornenloses Äußeres und einen sehr pflegeleichten Charakter aus.
Der Echinopsis scopulicola (früher botanisch als Trichocereus scopulicolus klassifiziert) ist ein besonderer Säulenkaktus, der ursprünglich aus Bolivien stammt. In der Welt der entheogenen Pflanzen genießt dieser Kaktus einen ebenso hohen Stellenwert wie der legendäre Peyote oder der San Pedro, da er von Natur aus das kraftvolle psychotrope Alkaloid Meskalin enthält.
In seinem natürlichen Lebensraum kann dieser Kaktus zu einer beeindruckenden Säule von bis zu vier Metern Höhe und einem Durchmesser von 8 bis 18 Zentimetern heranwachsen. Eine seiner bezauberndsten Eigenschaften ist die Blüte: Der Kaktus bringt große, wunderschöne Blüten hervor, die sich ausschließlich nachts öffnen und am frühen Morgen wieder schließen. Diese kluge biologische Anpassung hilft der Pflanze, in der extremen Trockenheit der Wüste wertvolle Feuchtigkeit zu bewahren. Für alle, die bei der Pflege oder Verarbeitung lieber auf schmerzhafte Begegnungen mit spitzen Nadeln verzichten, ist diese Art ein echter Segen; der Scopulicola ist dafür bekannt, dass seine Dornen außergewöhnlich kurz und dezent sind.
In traditionellen schamanischen und religiösen Zeremonien folgt die Zubereitung des Scopulicola einem sorgfältigen Ablauf. Der Kaktus wird geschält und in dünne Scheiben geschnitten, um roh verzehrt, zu Pulver getrocknet oder als konzentrierter Tee aufgebrüht zu werden. Die Wirkstoffe entfalten sich am besten auf nüchternen Magen.
Die darauffolgende Erfahrung ist eine intensive und tiefgreifende spirituelle Reise. Etwa 45 bis 90 Minuten nach der Einnahme zeigen sich die ersten Effekte, was in der Anfangsphase oft mit einer starken körperlichen Reaktion und vorübergehender Übelkeit einhergeht. Sobald diese Reinigungsphase abklingt, erreicht der Trip seinen Höhepunkt und offenbart eine intensiv farbenfrohe, fesselnde Welt. Anwender erleben eine extreme Schärfung der Sinne, wobei Geräusche und visuelle Muster um ein Vielfaches intensiver wahrgenommen werden. Es entsteht ein tiefes Gefühl innerer Ruhe, das Lösen persönlicher Blockaden und eine vollkommene Harmonie mit dem Universum. Die gesamte Reise dauert in der Regel zwischen 6 und 14 Stunden.
Für Menschen mit einer Leidenschaft für Pflanzenpflege ist der Scopulicola eine großartige Ergänzung. Er ist eine sehr robuste Pflanze, die einiges wegstecken kann. Möchtest du diesen 25 – 29 cm langen Steckling einpflanzen und selbst bewurzeln? Dann folge einfach diesem Schritt-für-Schritt-Plan: