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Der San Pedro Cutting Bridgesii, auch als Bolivianische Fackel bekannt, ist ein echtes Highlight für alle, die sich für authentische ethnobotanische Rituale begeistern. Dieser spezielle Steckling ist etwa 25 Zentimeter lang. Da es sich um ein lebendes Naturprodukt handelt, kann die tatsächliche Größe zwischen 25 und 29 Zentimetern variieren. Dieser charakteristische Kaktus ist weltweit für seine außergewöhnliche Form beliebt und enthält von Natur aus das psychoaktive Alkaloid Meskalin.
Der San Pedro Bridgesii (Trichocereus bridgesii) trägt seit einer offiziellen botanischen Neugliederung den wissenschaftlichen Namen Echinopsis lageniformis. Auch wenn diese Namensänderung in der Wissenschaft manchmal für Verwirrung sorgt, bleibt die kraftvolle Genetik der Pflanze natürlich dieselbe. Ursprünglich stammt dieser Säulenkaktus aus den trockenen, warmen Regionen Boliviens, wo er seit Jahrhunderten fest in traditionellen und kulturellen Bräuchen verwurzelt ist.
In der Kakteenwelt ist diese Art auch für ihre „monströse“ Wuchsform (Monstruose) bekannt. Diese Variante bildet glatte, einzigartige Verwachsungen ohne die typischen durchgehenden Rippen aus, was der Pflanze im Volksmund den Spitznamen „Peniskaktus“ eingebracht hat. Genau wie andere heilige Kakteen aus der San-Pedro-Familie enthält der Bridgesii von Natur aus die organische Verbindung Meskalin.
In traditionellen Ritualen geht dem Konsum des Bridgesii eine sorgfältige und respektvolle Vorbereitung voraus. Meist wird der Kaktus in dünne Scheiben geschnitten, die sowohl frisch als auch getrocknet verzehrt werden können. Eine weitere gängige Methode ist das Brauen eines starken Tees aus den Pflanzenteilen. Um die Aufnahme der Wirkstoffe zu optimieren, findet der Konsum fast immer auf nüchternen Magen in einer ruhigen Umgebung statt.
Wir empfehlen dir, beim Umgang mit dem Steckling feste Handschuhe zu tragen, um dich vor den scharfen Stacheln an der Basis zu schützen. Achte außerdem darauf, den Kaktus nach Erhalt nicht in die pralle, brennende Sonne zu legen, falls du ihn erst später verwenden möchtest.
In historischen und spirituellen Berichten wird die Erfahrung mit dem San Pedro Bridgesii als eine milde, harmonische und vor allem sinnliche Reise beschrieben. Im Vergleich zu anderen meskalinhaltigen Kakteen ist das Erlebnis weniger überwältigend, wobei der Fokus stark auf der Wahrnehmung farbenfroher und lebendiger Visionen liegt.
Alltagsgedanken rücken schnell in den Hintergrund und machen Platz für eine tiefe innere Ruhe sowie eine gesteigerte sensorische Empfindsamkeit. Anwender vergleichen die sanfte, visuelle Natur dieser Reise oft mit der des Trichocereus peruvianus. Die Erfahrung verläuft äußerst friedlich und ist für den Körper weniger belastend als beispielsweise der Peyote-Kaktus.
Für Pflanzenliebhaber ist der Bridgesii eine großartige Bereicherung, da er sehr robust ist und einiges wegstecken kann. Möchtest du diesen 25–29 cm großen Steckling einpflanzen und selbst bewurzeln? Dann folge einfach diesem Schritt-für-Schritt-Plan:
Willst du diesen faszinierenden Prozess von Anfang an miterleben und deine eigenen Kakteen aus Samen heranziehen? Mit dem Bridgesii-Anzuchtset startest du ganz einfach dein eigenes botanisches Projekt. Das Set bietet die perfekte Grundlage für eine erfolgreiche Keimung, damit du Schritt für Schritt deine eigene Kakteensammlung aufbauen kannst.