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Zauberpilze, auch Magic Mushrooms genannt, sind Pilze, die Psilocybin und Psilocin enthalten und dadurch psychedelische Wirkungen hervorrufen können. Sie gehören zur Gruppe der Psychedelika.
Ein Pilz ist eigentlich nur ein Teil eines größeren Pilzorganismus. Unter der Oberfläche wächst ein Netzwerk aus sehr feinen Pilzfäden, das als Myzel bezeichnet wird. Wenn die Bedingungen stimmen, können aus diesem Myzel Fruchtkörper entstehen. Diese sichtbaren Pilze dienen dem Organismus unter anderem dazu, seine Sporen zu verbreiten.
Es gibt verschiedene Arten psychedelischer Pilze. Psilocybe cubensis gehört zu den bekanntesten Arten. Golden Teacher ist eine bekannte Bezeichnung für eine kultivierte Variante von Psilocybe cubensis. Die Menge der enthaltenen Wirkstoffe kann sich nicht nur zwischen verschiedenen Arten, sondern auch zwischen einzelnen Pilzen unterscheiden.
Psilocybin und Psilocin sind die wichtigsten psychedelisch wirksamen Stoffe in Zauberpilzen. Nach der Einnahme wird ein großer Teil des Psilocybins im Körper in Psilocin umgewandelt. Psilocin ist anschließend für einen wesentlichen Teil der psychedelischen Wirkung verantwortlich.
Psilocin beeinflusst unter anderem das Serotoninsystem im Gehirn, insbesondere den 5-HT2A-Rezeptor. Dadurch können sich Wahrnehmung, Stimmung, Gedanken und Zeitgefühl vorübergehend verändern. Da Magic Mushrooms Naturprodukte sind, enthält nicht jeder Pilz exakt die gleiche Menge an Wirkstoffen. Ihre Stärke ist deshalb weniger vorhersehbar als bei Substanzen, deren Wirkstoffmenge im Labor genau bestimmt wurde.

Der wichtigste Unterschied besteht darin, dass Zauberpilze die Fruchtkörper eines Pilzes sind, während Magic Trüffel unterirdische Verdickungen des Myzels bilden. Beide können Psilocybin und Psilocin enthalten.
Die Bezeichnung „Magic Trüffel“ oder „magische Trüffel“ ist also streng genommen nicht ganz korrekt. Biologisch handelt es sich um Sklerotien und nicht um echte Trüffel.
Zauberpilze und Magic Trüffel können beide Psilocybin und Psilocin enthalten und dadurch vergleichbare psychedelische Wirkungen hervorrufen. Wie intensiv eine Erfahrung ausfällt, hängt jedoch nicht nur davon ab, ob Pilze oder Trüffel verwendet werden. Auch die Menge der enthaltenen Wirkstoffe, die jeweilige Person und die Umgebung spielen eine wichtige Rolle.
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Zauberpilze können Wahrnehmung, Gedanken, Emotionen und Zeitgefühl vorübergehend stark verändern. Wie sich ein Trip anfühlt, unterscheidet sich von Person zu Person und hängt unter anderem von der Menge, der individuellen Verfassung und der jeweiligen Situation ab.
Mögliche Effekte sind unter anderem:
Zauberpilze können außerdem körperliche Effekte verursachen. Dazu gehören beispielsweise Übelkeit, Kopfschmerzen, erweiterte Pupillen, Schwindel und Gleichgewichtsstörungen. Nicht jeder erlebt dieselben Wirkungen. Auch zwei Trips derselben Person können sehr unterschiedlich verlaufen.
Die Wirkung von Zauberpilzen setzt häufig nach etwa 20 bis 60 Minuten ein. Die deutlichsten Effekte können ungefähr 3 bis 6 Stunden anhalten. Wie schnell die Wirkung einsetzt und wie lange sie anhält, unterscheidet sich jedoch je nach Person und Situation.
Auch nachdem die stärksten Effekte abgeklungen sind, muss man nicht sofort wieder vollständig nüchtern oder konzentriert sein. Autofahren oder das Bedienen von Maschinen sollte deshalb vermieden werden, solange noch eine Beeinträchtigung spürbar ist.

Mit Set und Setting werden die persönliche Verfassung und die Umgebung beschrieben, in der jemand Psychedelika konsumiert. Beide Faktoren können großen Einfluss darauf haben, wie eine psychedelische Erfahrung wahrgenommen wird.
Wer angespannt, niedergeschlagen oder ängstlich ist, kann eine psychedelische Erfahrung anders erleben als jemand, der sich ruhig und wohl fühlt. Eine unbekannte, hektische oder als unsicher empfundene Umgebung kann Angst und Verwirrung zusätzlich verstärken.
Als Bad Trip wird eine psychedelische Erfahrung bezeichnet, bei der Angst, Panik, Verwirrung oder andere negative Gefühle die Oberhand gewinnen. Betroffene können sich beispielsweise ängstlich, misstrauisch, desorientiert oder panisch fühlen.
Da Wahrnehmung und Gedanken während eines Trips stark verändert sein können, kann es schwierig sein, sich selbst davon zu überzeugen, dass die Wirkung nur vorübergehend ist. Eine ruhige Umgebung und eine nüchterne Vertrauensperson können in einer solchen Situation hilfreich sein. Eine nüchterne Begleitperson wird häufig als Tripsitter bezeichnet.
Zu den wichtigsten Risiken von Zauberpilzen gehören Angst, Panik, ein vorübergehend beeinträchtigter Realitätsbezug, körperliche Beschwerden sowie die mögliche Verschlechterung oder Auslösung psychischer Beschwerden.
Dass Magic Mushrooms ein Naturprodukt sind, bedeutet daher nicht, dass ihre Verwendung risikofrei ist.
Mögliche Risiken sind:
Besondere Vorsicht ist bei bestehenden psychischen Beschwerden sowie bei einer persönlichen oder familiären Vorgeschichte psychotischer Erkrankungen geboten. Psychedelische Substanzen können bestehende Beschwerden verstärken oder bei empfindlichen Personen schwere psychische Reaktionen auslösen.
Auch die Kombination von Psychedelika mit Alkohol, anderen Drogen oder bestimmten Medikamenten kann zusätzliche Risiken mit sich bringen.
Das Abhängigkeitspotenzial von Zauberpilzen wird allgemein als vergleichsweise gering eingeschätzt. Das bedeutet jedoch nicht, dass ihre Verwendung ohne Risiken ist.
Bei wiederholter Einnahme kann sich außerdem schnell eine Toleranz entwickeln. Der Körper reagiert dann vorübergehend weniger stark auf Psilocybin.
Psilocybin und Psilocin sind in Deutschland in Anlage I des Betäubungsmittelgesetzes (BtMG) aufgeführt und gelten damit als nicht verkehrsfähige Betäubungsmittel. Psilocybin- oder psilocinhaltige Zauberpilze fallen daher grundsätzlich unter das Betäubungsmittelrecht.
Auch Magic Trüffel haben in Deutschland keinen grundsätzlich anderen rechtlichen Status, nur weil es sich biologisch um Sklerotien und nicht um Fruchtkörper handelt. Enthalten sie Psilocybin oder Psilocin, können sie ebenfalls unter das BtMG fallen.
Bei Magic-Mushroom-Growkits ist die Situation differenzierter. Solche Growkits bestehen üblicherweise aus einem Substrat und lebendem Myzel und enthalten noch keine ausgewachsenen Fruchtkörper. Myzel sollte jedoch nicht pauschal mit „psilocybinfrei“ gleichgesetzt werden, da der Gehalt je nach Pilzmaterial und Bedingungen variieren kann.
Für die deutsche Rechtslage ist außerdem nicht ausschließlich entscheidend, ob im jeweiligen Material bereits Psilocybin oder Psilocin nachweisbar ist. Anlage I des BtMG erfasst unter bestimmten Voraussetzungen auch biologische Materialien, die zur Reproduktion oder Gewinnung entsprechender Organismen geeignet sind, wenn ein Missbrauch zu Rauschzwecken vorgesehen ist. Growkits sollten deshalb nicht pauschal als legal oder illegal eingestuft werden, ohne das konkrete Produkt und den vorgesehenen Verwendungszweck zu berücksichtigen.
Gesetze und ihre Auslegung können sich ändern. Informiere dich deshalb vor Kauf, Besitz oder Einfuhr über die aktuell geltenden Vorschriften an deinem Wohn- und Aufenthaltsort.
Ein Magic-Mushroom-Growkit ist ein Kultivierungsset, das typischerweise ein Substrat und Myzel enthält. Das Myzel bildet das lebende Netzwerk aus Pilzfäden. Unter geeigneten Bedingungen können daraus Fruchtkörper entstehen.
Das Myzel ist damit ein anderer Entwicklungszustand des Pilzes als der sichtbare Fruchtkörper. Auch hinsichtlich der enthaltenen Stoffe können sich Myzel und Fruchtkörper deutlich voneinander unterscheiden.

Du möchtest mehr über Myzel und Growkits erfahren? Dann entdecke unsere Magic-Mushroom-Growkits. Beachte dabei immer die geltenden gesetzlichen Bestimmungen an deinem Wohn- und Aufenthaltsort.
Psilocybin wird wissenschaftlich als mögliche Unterstützung bei verschiedenen psychischen Erkrankungen und Suchterkrankungen untersucht, darunter Depressionen und bestimmte Formen von Abhängigkeit. Solche Studien finden jedoch unter kontrollierten Bedingungen und mit professioneller Begleitung statt.
Teilnehmende werden vor solchen Untersuchungen in der Regel sorgfältig ausgewählt und erhalten Betreuung vor, während und nach der psychedelischen Erfahrung. Das unterscheidet sich wesentlich von der eigenständigen Verwendung von Zauberpilzen oder Magic Trüffeln.
Die Forschung liefert in einigen Bereichen vielversprechende Ergebnisse, gleichzeitig bestehen weiterhin offene Fragen zu Wirksamkeit, Risiken und Langzeiteffekten. Psilocybin sollte daher nicht als Mittel zur eigenständigen Behandlung psychischer Erkrankungen betrachtet werden.
Nein. Zauberpilze sind die Fruchtkörper eines Pilzorganismus. Magic Trüffel sind sogenannte Sklerotien: kompakte Speicherstrukturen, die aus dem Myzel entstehen. Beide können jedoch dieselben wichtigen psychedelischen Wirkstoffe enthalten.
Vor allem Psilocin ist für die psychedelischen Effekte verantwortlich. Zauberpilze können sowohl Psilocybin als auch Psilocin enthalten. Nach der Einnahme wird ein großer Teil des Psilocybins im Körper in Psilocin umgewandelt.
Die ersten Effekte werden häufig nach etwa 20 bis 60 Minuten spürbar. Der genaue Zeitpunkt kann sich je nach Person und Situation unterscheiden.
Die deutlichsten Effekte können ungefähr 3 bis 6 Stunden anhalten. Anschließend können noch Nachwirkungen bestehen, sodass man nicht unbedingt sofort wieder vollständig nüchtern oder konzentriert ist.
Ein Bad Trip ist eine psychedelische Erfahrung, bei der Angst, Panik oder Verwirrung dominieren. Die Erfahrung kann dadurch sehr intensiv, überwältigend oder beängstigend werden.
Noah van Knippenberg
Content-Spezialist Novus Fumus
Noah van Knippenberg schreibt für Novus Fumus über Anbautechniken, Pilze und Smartshop-Themen. Aus seiner Praxiserfahrung heraus übersetzt er komplexe Themen in zugängliche und zuverlässige Informationen.
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